Über Elektronische Einzelventil-Druckregler

Cv: bis zu 6.6·10E-2  |  Max. Temperatur: -10 /70°C  |  Max. Druck: 700 barg

 

Einzelventil-Druckregler bestehen aus einem einzelnen Proportionalventil, einem Drucksensor, einem PID-Regler und einem Durchflussbegrenzer. Der PID-Regler betätigt ein Proportionalventil, um ein Volumen zu füllen (oder zu entleeren). Ist das Proportionalventil upstream und der Durchflussbegrenzer downstream platziert baut sich durch Betätigung des Ventils ein Druck auf. Das Proportionalventil ist so groß ausgelegt, dass es die Kapazität des Durchflussbegrenzers übertrifft, so dass beim Öffnen der Druck ansteigt.

Einzelventil-Druckregler im Vergleich zu Doppelventil-Druckregler

Der Vorteil eines einzelnen Ventils gegenüber einer Entlüftung besteht darin, dass das Ventil immer „die Kontrolle hat“. Dies resultiert in die bestmögliche Stabilität. Da jedoch die Einzelventile ständig geöffnet sind, ist der Referenzgasverbrauch von Einzelventil-Druckreglern höher als bei Verwendung von Doppelventil-Druckreglern. PCS hat einen Durchflussbegrenzer passend zu dem Proportionalventil entwickelt mit minimalem Durchflussverbrauch. Bei einem Druck von 100 bar werden in etwa 80 Nml / min N2 verbraucht.

Um eine gute Reaktionszeit bei minimalem Verbrauch zu erzielen, sollte das Totvolumen so gering wie möglich sein. PCS hat Einkanal- und Mehrkanalverteiler mit extrem kleinem Totvolumen entwickelt, die extreme Druckstabilität, bei angemessenen Reaktionszeiten sowie Durchflussverbräuchen aufweisen. Weitere Informationen über den elektronischen Referenzdruckregler finden Sie auf der ERC Multichannel-seite.

Wenn eine schnelle Reaktion wichtiger ist als eine extrem hohe Stabilität, sind Doppelventil-Druckregler die bessere Wahl. Doppelventil-Druckregler haben den Vorteil, dass sie durch Öffnen des vor- oder nachgeschalteten Ventils den Druck gleich schnell erhöhen und senken können. Die meisten Doppelventil-Druckregler haben eine gewisse Totzone, in dem beide Ventile geschlossen sind. Die Bandbreite beträgt in der Regel 0, 1% des vollen Bereichs, kann jedoch manchmal auf nahe Null reduziert werden.