Über die Vordruckregler der FD-Serie

Cv: 1·E-7 bis 19  |  Max. Temperatur: 150°C  |  Max. Druck: 10 barg (150 PSI)

 

Die FD-Serie wurde für die Biopharma- und Hygieneindustrie entwickelt. Die FD-Serie arbeitet ähnlich wie andere Equilbar®-Vordruckregler. Der Druck am Einlass wird über dem Referenzdruck auf dem Regler geregelt. Die FD-Serie erfüllt die ASME BPE-Anforderungen. Einige Anforderungen sind nachfolgend aufgeführt:

  • USP Class 6
  • EU 1935/2004 (auf Anfrage)
  • Totraum-freies Design
  • Elektropoliert
  • Oberflächenrauhigkeit Ra < 0.5 µm .

Die FD-Serie wurde in einem umfassenden Entwicklungsprozess entwickelt, um eine optimale Enleerung zu gewährleisten. Die Instrumente sind für Clean-In-Place (CIP) und Steam-In-Place (SIP) geeignet und können in beide Richtungen gespült werden. Bei Chromatographie-, Dosierungs- und Injektionsprozessen ist üblicherweise CIP gefordert.

Die FD-Serie ist für die Regelung von extrem kleinen Drücken oder Durchflüssen ab einem Cv von 10E-7 erhältlich. Eine solche Anwendung mit geringem Durchfluss erfordert oft hohe Durchflüsse beim CIP. Diese widersprüchlichen Anforderungen können die Suche nach einem geeigneten Ventil erschweren. Eine gängige Lösung, um dieses Problem zu umgehen, ist die Installation einer CIP-Bypassleitung mit einem Druckentlastungsventil. Während des Reinigungs- und Spülvorgangs reduziert das Entlastungsventil den Überdruck. Diese Bypass-Schleifen erhöhen die Komplexität des Prozessdesigns. Die FD-Serie ist eine hervorragende Lösung für diese Art von Anwendung. Da die FD-Serie ein Durchflussverhältnis von 10.000: 1 aufweist, ist nur ein einziges Ventil erforderlich, so dass keine CIP-Bypassleitung erforderlich ist.

Konstruktion

Die Equilibar® FD-Serie ist mit einem maximalen Druck von 10 bar (150 PSI) erhältlich. Es ist mit zwei Membranen ausgestattet. Die obere Membran ist für die Regelung zuständig. Die untere Membran verringert die Wirkung von Wasserschlägen, die manchmal bei einer bestimmten Kombination von Strömung und Druck auftreten können.  Die Membranen sind in verschiedenen Materialien wie PTFE, Buna-N, FKM und EPDM (USV-Klasse VI) erhältlich. Die Standardmembranen erlauben eine Maximaltemperatur von 150 ° C. Die Verwendung verschiedener Polymere oder Legierungen als Membrane erlauben auch höhere Temperaturen. Die Gehäuse sind aus Edelstahl, Hastelloy, Titan, Monel und Zirkonium erhältlich. Andere Materialien wie PTFE oder PVDF sind auf Anfrage erhältlich.  Die Ventile können von ½ bis 2 Zoll mit Tri-Clamp- oder Rohrstutzen geliefert werden. Die FD-Serie deckt mit nur 5 Modellen einen Cv-Bereich von 10E-7 bis 19 ab.

Zertifikate

Die Vordruckregler der FD-Serie werden vor der Auslieferung auf Druck und Durchfluss geprüft. Wenn Sie zusätzliche Zertifizierungen benötigen, können Sie ein Sanitary-Zertifizierungspaket anfordern. Das Paket beinhaltet die Überprüfung von Ventilgehäusematerialien, Membranmaterialien, Oberflächenbeschaffenheit, Elektropolierung, Schmiermittelmaterialien und Leckageprüfung.

Anwendungen

Bei der biopharmazeutischen Filtration wird häufig eine präzise Druckregelung benötigt. Beim Filtrieren wird eine kleine Druckdifferenz über eine Membran oder einen Filter gesteuert. Die FD-Serie kann über einen hohen Durchflussbereich höchste Präzision liefern. Dieser Differenzdruck kann auf nur 1 psi (0,07 bar) genau geregelt werden. Daher ist die FD-Serie eine hervorragende Lösung für die biopharmazeutische Filtration.

Beim Mischen von Produkten ist es wichtig, dass das Mischungsverhältnis konstant ist. Hierbei behilft man sich häufig mittels eines Durchflussmessers mit einem Durchflussregler, der eine Pumpe steuert. Um eine hohe Präzision zu erreichen, muss der Vordruck konstant sein. Der Vordruckregler der FD-Serie wird aufgrund seiner hohen Präzision häufig verwendet. Ein bekanntes Problem sind Druckschwankungen. Die Ursache der Fluktuation kann nicht immer vermieden werden und führt zu einer instabilen Flusskontrolle und somit zu inkonsistenten Mischungsverhältnissen. Bei Verwendung eines Vordruckreglers der FD-Serie können Sie die Versorgungsleitung von der Hauptsammelleitung trennen. Dies verhindert, dass Druckschwankungen die Durchflusssteuerung beeinträchtigen können.

Einweg-Gerät (Single Use Design) für Biopharma

Die FD-Serie enthält auch ein Einweg-Gerät (SD-Serie) für Anwendungen in der Biopharma-Industrie.

Weiterführende Informationen zu den verschiedenen Vordruckreglern finden Sie unten.

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